Ein Schädel-Hirn-Trauma verändert das Leben grundlegend

neuroneum ist auf den Gesundheitscampus Bad Homburg gezogen.
Zurück ins Leben: moderne Neurorehabilitation auf 350 Quadratmetern

Bad Homburg, 05. Mai 2017 – Helle freundliche Räume, moderne Therapieroboter, strahlende Gesichter, aus den Fenstern schweift der Blick weit hinaus zum Taunuskamm. Ein bisschen Aus- sicht gab es in Offenbach zwar auch schon, so einladend wie auf dem Gesundheitscampus in Bad Homburg gegenüber den Hochtaunus-Kliniken waren die Räume von neuroneum aber bislang nicht. Das neurologische Rehabilitationszentrum ist umgezogen und hat sein Leistungsspektrum noch einmal deutlich erweitert. Auf 350 Quadratmetern bietet ein Team aus Neuropsychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden eine ambulante neurologische Rehabilitation, die Maßstäbe setzt.

„Intensives und hochrepetitives Training ist ganz wesentlich für die Wiederherstellung der motorischen Fähigkeiten“, betonte Claudia Müller-Eising, Geschäftsführerin von neuroneum, bei der offiziellen Einweihung der Räume am Freitag. „Am neuen Standort haben wir daher unser Angebot um den Armeo Spring der Firma Hocoma zur Wiedererlangung der Arm- und Handfunktion erweitert“.

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 100.000 Menschen unter 20 Jahren eine Verletzung des Gehirns. Ursachen sind häufig Verkehrs- oder Sportunfälle, ein Sturz, ein Schlag, aber auch Tumorerkrankungen oder Hirnblutungen. Trotz dieser erschreckend hohen Zahl wird den Verletzungen des Gehirns, hierzu zählen auch Gehirnerschütterungen, nicht die erforderliche Aufmerksamkeit zuteil. Hinzu kommt, dass es im Bereich der ambulanten Rehabilitation kaum Einrichtungen gibt, die auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und jungen Menschen spezialisiert sind.

Die moderne Intensivmedizin sorgt dafür, dass immer mehr Menschen auch schwerste Verletzungen und Schädigungen des Gehirns überleben. „Eine Gesellschaft, die sich eine hochspezialisierte Intensivmedizin leistet, hat auch die Verpflichtung, in die entsprechende Rehabilitation zu investieren“, sagte Müller-Eising. neuroneum hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, für die neurologische Rehabilitation der Menschen mit einer Hirnschädigung das gleiche hohe Niveau zu gewährleisten wie in der Akut-Versorgung.

Zu den Leistungen gehört dabei die neuropsychologische Diagnostik, die mobile und ambulante neurologische Rehabilitation, eine umfassende Beratung der Betroffenen und ihrer Angehörigen, die Entwicklung individueller Rehabilitationskonzepte und die Steuerung der verschiedenen Therapie- maßnahmen im Sinne eines Fallmanagements.

Viele Menschen können nach einer Verletzung des Gehirns nicht mehr laufen oder ihre Arme und Hände bewegen. Diese Fähigkeiten müssen neu erlernt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei sogenannte Therapieroboter wie der Lokomat Pro und der Armeo Spring, die sich bei neuroneum im Einsatz befinden.

Der LokomatPro automatisiert die Gangtherapie auf dem Laufband und erhöht die Effizienz des Gangtrainings. Er ist der weltweit erste robotergestützte Gangtrainer und eine hochwirksame Intervention zur Verbesserung der Gehfunktion nicht nur bei neurologischen Patienten. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Techniken zum Gangtraining ist, dass das normale Gangbild eines bewe- gungsgesunden Menschen exzellent simuliert werden kann und deutlich längere Trainingszeiten erreicht werden können. Bei einem Training mit dem LokomatPro wird der Patient mit einem dynamischen System zur Gewichtsentlastung stabilisiert und „hängt“ quasi über dem Laufband. Die Ober- und Unterschenkel erhalten eine Führungshilfe und werden von Elektromotoren so bewegt, dass ein physiologisches Gangbild simuliert und so das Gehen neu erlernt werden kann. Begleitet wird das Training von mehreren auf den LokomatPro ausgebildeten und spezialisierten Physio- und Ergotherapeuten.

Kontakt

neuroneum gGmbH
Gesundheitscampus Bad Homburg
Zeppelinstraße 24

61352 Bad Homburg
Dr. Claudia Müller-Eising
Tel.: 0172 694 70 69

Pressemitteilung von neuroneum (05.05.2017)

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